DR Kongo

Seit nunmehr 22 Jahren erleben die Menschen in der DR Kongo immer wieder aufflammende Kriege und Konflikte. Hier steht die größte UN Mission der Geschichte.

Sie begann am 30. November 1999 als MONUC (the United Nations Organization Mission in Democratic Republic of the Congo),  wurde am 1. July 2010 zur MONUSCO (the United Nations Organization Stabilization Mission in the Democratic Republic of the Congo).

Die Truppenstärke liegt derzeit bei 16215 Personen aus 50 verschiedenen Nationen.

Eine Stabilisierung des Landes, nicht zu reden von einem dauerhaften Frieden, ist derzeit nicht in Sicht. Immer wieder erschüttert die Gewalt von Armee und verschiedenen Milizen an der Zivilbevölkerung in der DR Kongo die Region.

Hierbei geht es zumeist um Einfluss, Macht, ethnische Konflikte und den Zugriff auf die gewaltigen Bodenschätze der Region. Leidtragende sind die Menschen, die unter den Auswirkung zu leiden haben. Es herrscht eine der gravierendsten humanitären Krisen weltweit. Insgesamt sind hier über 5 Millionen Menschen ums Leben gekommen. Obwohl reich an Rohstoffen, zählt der Kongo zu den ärmsten Ländern der Welt.

Im ganzen Land befanden sich im März 2018 laut UNHCR 4,5 Millionen Binnenvertriebene. 714.000 Kongo-Flüchtlinge suchen Schutz in Nachbarländern. Über 13 Millionen Hilfsbedürftige befinden sich im Land, von denen über die Hälfte dringend Nahrungsmittelhilfe benötigen.

In unserem Einsatzgebiet – den Ostprovinzen Nord- und Süd Kivu – operieren mindestens 70 verschiedene Milizen und etwa 1,6 Millionen Menschen sind Binnenflüchtlinge. Hilfe ist auf allen Ebenen erforderlich. Unsere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bildung, medizinische Hilfe, Versöhnung und Entwicklung.

Wir möchten helfen, der vielfältigen Not zu begegnen. Dazu arbeiten wir mit christlichen Gemeinden und Organisationen vor Ort zusammen und orientieren uns an den Bedürfnissen, die von der Bevölkerung genannt werden